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Die Carl Friedrich von Siemens Professur: Theodor W. Hänsch

Theo­dor W. Hänsch zählt zu den inter­na­tio­nal bedeu­tends­ten Phy­si­kern unse­rer Zeit. Ins­be­son­dere die von ihm maß­geb­lich vor­an­ge­trie­bene laser­ba­sierte Prä­zi­si­ons­spek­tro­sko­pie hat neue Stan­dards in der Mess­ge­nau­ig­keit gesetzt. Mit der Mit­ent­wick­lung des opti­schen Fre­quenz­kamms gelang es ihm, opti­sche Fre­quen­zen direkt und äußerst exakt zu bestim­men – ein Durch­bruch, der weit­rei­chende Kon­se­quen­zen für die Metro­lo­gie, die Ent­wick­lung von Atom­uh­ren und für grund­le­gende Tests phy­si­ka­li­scher Theo­rien hatte. Für diese Arbei­ten wurde er 2005 mit dem Nobel­preis für Phy­sik aus­ge­zeich­net. Seine wis­sen­schaft­li­che Lauf­bahn ist eng ver­bun­den mit dem Max-Planck-Insti­tut für Quan­ten­op­tik sowie der Lud­wig-­Ma­xi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät Mün­chen ver­bun­den, wo er über Jahr­zehnte hin­weg For­schung und aka­de­mi­sche Lehre ent­schei­dend geprägt hat.

Die Carl Fried­rich von Sie­mens Stif­tung hat im Zusam­men­wir­ken mit dem Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­rium für Wis­sen­schaft und Kunst und der Lud­wig­-Ma­xi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät Mün­chen im Okto­ber 2006 eine Carl Fried­rich von Sie­mens Pro­fes­sur für Theo­dor W. Hänsch ein­ge­rich­tet, um ihm die Mög­lich­keit zu eröff­nen, seine For­schun­gen über den for­ma­len Ein­tritt in den Ruhe­stand hin­aus in Mün­chen fort­zu­set­zen.

Porträt eines Mannes mit weißem Haar und randloser Brille. Er trägt ein weißes Hemd und ein dunkelblaues Sakko und blickt mit neutralem Gesichtsausdruck direkt in die Kamera. Der helle, unscharfe Hintergrund mit architektonischen Elementen lenkt den Fokus auf die porträtierte Person.