Andreas Urs Sommer im RHI-Podcast
Andreas Urs Sommer im Gespräch mit Tina Maier-Schneider vom Roman Herzog Institut über seinen Wechsel von der Universität Freiburg zur Carl Friedrich von Siemens Stiftung und darüber, wie Wissenschaft künftig noch stärker mit der Öffentlichkeit in den Dialog treten kann.
Im Gespräch erklärt Sommer, warum Neugier eine wichtige Tugend wissenschaftlichen Arbeitens ist und weshalb eine Stiftung heute mehr sein sollte als ein Förderer im Hintergrund. Er spricht über neue Veranstaltungsformate, öffentliche Vortragsreihen und Publikationen sowie über das Sondervortragsprogramm zum Thema Hoffnung, das unterschiedlichste wissenschaftliche Perspektiven miteinander verbindet. Wissenschaft, so seine Überzeugung, müsse nicht nur Erkenntnisse hervorbringen, sondern Menschen dazu anregen, Fragen zu stellen und neue Denkwege zu entdecken.
Außerdem geht es um die Verantwortung wissenschaftlicher Institutionen in gesellschaftlich bewegten Zeiten. Sommer erläutert, warum Wissenschaft aus seiner Sicht keine parteipolitischen Antworten liefern sollte, wohl aber Orientierung durch fundierte Erkenntnisse. Er spricht über Transparenz, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, neue Ideen für die Stiftungsarbeit und darüber, weshalb ihn der Wechsel nach München trotz seiner Verbundenheit zur Universität Freiburg gereizt hat. So entsteht ein Gespräch über Wissenschaft als Brücke zur Gesellschaft, die Kraft der Neugier und die Hoffnung, Menschen für Forschung und Denken zu begeistern.